Freistehende Terrassenüberdachung: Wann sie die bessere Wahl ist
Die klassische wandmontierte Terrassenüberdachung ist nicht immer die passende Lösung – etwa wenn die Terrasse nicht direkt an der Hauswand liegt, die Wand statisch nicht geeignet ist, oder wenn ein größerer Abstand zum Gebäude architektonisch gewünscht ist. In solchen Fällen ist eine freistehende Konstruktion die bessere Wahl.
Freistehende Überdachungen ruhen auf eigenen Stützpfosten und sind daher unabhängig von der Beschaffenheit der Hauswand. Das eröffnet mehr gestalterische Freiheit bei der Platzierung – etwa mitten im Garten, über einer Terrasse mit Abstand zum Haus, oder als überdachter Sitzplatz am Pool.
Statisch stellt eine freistehende Konstruktion andere Anforderungen als eine wandmontierte: Die Lastabtragung erfolgt vollständig über die Stützpfosten, was bei der Fundamentplanung berücksichtigt werden muss. Bei Lichtblick werden auch freistehende Varianten standardmäßig für Schneelastzone 3 ausgelegt.
Gestalterisch lässt sich eine freistehende Überdachung ebenso mit Glas oder Polycarbonat, LED-Beleuchtung und Beschattung ausstatten wie die wandmontierte Variante – die Entscheidung ist in erster Linie eine Frage der baulichen Gegebenheiten und der gewünschten Platzierung.
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