Glas oder Polycarbonat: Welches Material passt zu Ihrer Überdachung?
Bei der Eindeckung einer Terrassenüberdachung stehen sich zwei Materialien gegenüber: Verbundsicherheitsglas (VSG) und Polycarbonat-Stegplatten. Beide haben ihre Berechtigung, unterscheiden sich aber deutlich in Optik, Haltbarkeit und Preis.
Glas, insbesondere VSG mit 8–10 mm Stärke, punktet mit hoher Lichtdurchlässigkeit, einer kratzfesten Oberfläche und einer edlen, dauerhaft klaren Optik. Es vergilbt nicht, ist witterungsbeständig über Jahrzehnte und lässt sich leicht reinigen. Der Anschaffungspreis liegt spürbar über dem von Kunststoff.
Polycarbonat-Stegplatten sind leichter, günstiger und bieten durch die integrierte Luftkammer-Struktur eine gewisse Wärmedämmung. Über die Jahre kann die Oberfläche jedoch matter werden und leichte Kratzer zeigen, besonders bei minderwertigeren Qualitäten. Für preisbewusste Projekte oder als Zwischenlösung ist Polycarbonat dennoch eine solide Wahl.
Unsere Empfehlung: Wer die Überdachung langfristig, z. B. für einen Kaltwintergarten, nutzen möchte, profitiert von der höheren Wertigkeit und Langlebigkeit von Glas. Für eine reine Wetterschutz-Lösung ohne ganzjährige Nutzung reicht Polycarbonat oft völlig aus.
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